Manfred F.
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Wieder einmal ein neuer Pächter im Hofkücherl, wenn ich richtig gezählt habe, der 5. Über den Vorgänger „Ma Roots“ wird hier teilweise totaler Quatsch erzählt, z.B. dass man da nur mehrgängige Menüs essen konnte. Schlicht falsch und von Leuten erzählt die keine Ahnung haben. Schaun mer mal, ob die Neuen es besser können?
Unser Besuch am 2. Weihnachtsfeiertag 2025, ca. 16:00Uhr. Die Begrüßung ist freundlich, das Restaurant noch von den Mittagsgästen halbvoll. Schnell wird uns die Speisekarte gebracht und wir bekommen die entsprechen Zeit um diese zu studieren.
Meine Frau und ich, beide keinen großen Hunger, bestellen „Rehsülze“, Buchenpilze, Vogerlsalat, Knödelcarpaccio und „Duett vom Lachs“, Hausgebeizter Lachs, Lachstatar, Salatspitzen?, Rote Beete an Dill Aioli. Dazu wollen wir ein Glas Wein, die Auswahl der offenen Weine ist eher dürftig und werden glasweise als 0,2 angeboten. Wir fragen ob 0,1 möglich ist? Nein! Seltsam, geht das doch in allen Restaurants die wir kennen ohne Probleme. Meine nächste Frage, ob es einen offenen Luganer gibt? Wieder nein, aber, Zitat Kellner: „Sie können ja eine Flasche bestellen“. Noch seltsamer, bei Gästen die lieber ein Glas mit 0,1 wollten☹.
Das Essen kommt ohne längere Wartezeiten und ist schön präsentiert. Um es kurz zu machen: Die Rehsülze ist fein, mit Säure und Süße abgestimmt, der Feldsalat mit einem schön würzigen Dressing passt gut dazu. Das Knödelcarpaccio, diese eigenartige Abart des Urgerichts Carpaccio, belanglos, habe ich zum größten Teil auf dem Teller gelassen.
Der gebeizte Lachs, leider versalzen und dadurch zu fest, kein Genuss. Ein Fehler, bei dem der Fisch trocken gebeizt und das Salz zu lange am Fisch ist. Eine Enttäuschung.
Es dauerte eine ganze Weile, bis der Kellner unsere Teller abräumte. Keine Nachfrage ob es geschmeckt hätte, keine Frage, ob wir noch etwas möchten, Funkstille. Inzwischen hatte sich das Restaurant wieder mit Gästen Gefüllt, ich hatte den Eindruck, dass der Service etwas überfordert war. Wiederbesuch? Zweifelhaft!