Uwe H.
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Achtung!! Kritik ;)
Aber nicht am hervorragenden Essen und dem sehr freundlichen und zuvorkommenden Service, der mit unaufdringlichem Wissen glänzen kann ohne dem Gast das Gefühl zu geben weniger zu wissen. Ach ja das Essen, ein wahrer Rausch an Aromen und Geschmäckern, dabei mit Würze und Salzigkeit, wo es halt hingehört in diesem stimmigen Ensemble.
Das ist sein Geld wert, von dem man hier einiges berappen muss. Tatsächlich finde ich aber die Weinpreise per Glas überzogen, das war auch schon im Gustavs so.
Aber was ich in dieser Preisklasse kritisieren muss, das ist das Ambiente. Es ist toll, dass man die Küche so schön einsehen und den Küchenkünstlern zuschauen kann. Aber jeder Tisch in so einem Restaurant muss ein positives Erlebnis garantieren. Da geht es nicht, dass man an einem Tisch auf eine Toilettentür schauen muss, die man durch Designelemente geschickt verstecken könnte. Und natürlich kann sich in einem Fine Dining Restaurant eine Gruppe von 12 oder mehr Leuten bei einer Weihnachtsfeier nicht so laut aufführen wie in einer Schobbewirtschaft und vergessen, dass es hier noch andere Gäste gibt. Man muss aufpassen, das das sinnliche Erlebnis des Rausches der Sinne nicht getrübt wird. Geld ist nicht alles, sondern es geht auch um den Respekt vor dem Essen, der Kunst des Zubereitens, den Künstlern in der Küche und den anderen Gästen, die das alles genießen wollen.
Nun ist der Gastgeber aber gefragt seinen Gästen den Raum dafür zu bieten, dies auch tun zu können, daher gibt es leider Abzüge für das Ambiente. Hier muss eben eine solche Gesellschaft in einen abgetrennten Raum gesetzt werden oder man nimmt so eine Reservierung nur an, wenn damit der Laden voll gemacht wird. Köstlich war es allemal.